Eine kleine Gruppe von Schüler*innen aus den Klassen 6 bis 10 hat eine spannende Woche vor sich: Sie arbeiten mit Feuer und Metall, um am Ende der Woche ein tolles Schmiedeprojekt fertigzustellen.
So läuft die Woche ab: In den ersten ein bis zwei Tagen lernen die Kinder und Jugendlichen die Materialien und Werkzeuge kennen. Sie üben, wie man mit Hammer und Eisen arbeitet, und lernen, worauf sie achten müssen, um sicher zu bleiben. Danach entscheidet die Gruppe gemeinsam mit dem Schmied, welches Produkt sie herstellen möchten.
Schmieden für die Schule und den Garten Nach der Übungsphase schmiedet jedes Gruppenmitglied an einem gemeinsamen Thema. In den letzten Jahren sind dabei tolle Dinge entstanden, z. B. für den Pausenhof, den Schulhof oder den Schulgarten. Einige Kunstwerke wurden sogar verkauft!
Ein bleibendes Ergebnis Die Schüler*innen arbeiten kreativ und hinterlassen etwas Dauerhaftes an der Schule. Sie erleben, wie viel Spaß es macht, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen, ohne dass es bewertet wird. Dabei verbessern sie ihre motorischen Fähigkeiten und trainieren Geduld – denn nicht jeder hat immer sofort einen Schmiedeplatz frei.
Vorsicht und Zusammenarbeit Die Gruppe lernt, aufeinander zu achten, besonders wenn mit heißen Materialien oder Werkzeugen wie dem Hammer gearbeitet wird. Am Ende der Woche werden die geschmiedeten Werke präsentiert. Sie werden an einem schönen Platz ausgestellt oder, wenn möglich, gleich fest installiert.
Kunstwerke zum Verkauf Manchmal können die Objekte verkauft werden: Die Hälfte des Erlöses geht an den Förderverein der Schule, die andere Hälfte darf die Schmiedegruppe behalten. Das Schmiedeprojekt ist eine tolle Möglichkeit, kreativ zu sein und zusammen etwas Bleibendes zu schaffen!